Was kostet eine Website 2026 wirklich?
Vollständiger Preisvergleich von Baukastensystem bis Enterprise-Entwicklung — mit konkreten Zahlen aus dem DACH-Markt.
Eine Website für 800 € klingt attraktiv. Nach drei Jahren haben viele Unternehmen durch Nachbesserungen mehr bezahlt als für eine professionelle Lösung. Dieser Artikel macht die TCO-Rechnung transparent — nicht um teure Websites zu rechtfertigen, sondern um zu zeigen, wo der Preisunterschied tatsächlich entsteht.
Eine Website für 800 € kann nach 3 Jahren durch typische Nachbesserungen 8.300 € kosten — mehr als ein Hawd Design Starter (6.520 €). Die 7 strukturellen Kostenfallen:
Die Kunden, die am meisten über Webagenturen klagen, sind nicht diejenigen, die zu viel bezahlt haben. Es sind diejenigen, die zu wenig bezahlt haben — und es zwei Jahre später bereuen.
"Die Agentur war unerreichbar sobald die Website live war." "Der Stundensatz für eine Textänderung war unverschämt." "Die Website lädt auf Mobile in 8 Sekunden und wir finden niemanden der den Code versteht." Diese Beschwerden beschreiben dieselbe Grundursache: eine Website die im Einkauf günstig war und im Betrieb teuer wurde.
Bevor wir die Kostenfallen aufzeigen: Was kaufen Sie für 500–1.500 €?
Modell 1: Baukastensystem (Wix, Jimdo)
Monatliches Abo, kein eigener Code, keine Eigentumsrechte am Design, strukturelle SEO-Limitierungen, Abhängigkeit von der Plattform. Langfristig bei 15–50 €/Monat: 540–1.800 € über drei Jahre.
Modell 2: Freelancer mit Fertig-Template
Ein WordPress-Theme installiert, Inhalte eingefügt, Basisanpassungen vorgenommen. Schnell, günstig — aber ohne technisches SEO-Setup, ohne Sicherheitskonzept, ohne Dokumentation. Und: was passiert wenn der Freelancer nicht mehr erreichbar ist?
Modell 3: Pagebuilder-Agentur
Elementor oder Divi, visuell ansprechend, in 3 Tagen fertig — aber mit aufgeblähtem Code, der die Performance systematisch bremst. Aus deutschen Entwicklerforen: "Jeder, der WordPress installieren und keine Zeile Code schreiben kann, ist heute 'Webdesigner'."
In allen drei Modellen fehlen dieselben Elemente, die nachträglich teuer werden.
Eine günstige Website wird gebaut — nicht gefunden. Das ist der strukturelle Unterschied.
Technisches SEO-Grundsetup umfasst: saubere URL-Struktur, korrekter Canonical-Tag auf jeder Seite, Schema Markup (Organization, LocalBusiness, Service, FAQPage), XML-Sitemap, robots.txt, hreflang für DACH (de-DE, de-AT, de-CH), meta title und description optimiert für jede Seite. Kein einziges dieser Elemente ist bei einer 800 €-Website standardmäßig enthalten.
Nach sechs Monaten merkt das Unternehmen, dass die Website in Google nicht auftaucht — und beauftragt ein SEO-Audit. Technisches SEO-Audit: 500–2.000 €, anschließend monatlicher Retainer ab 1.500 €/Monat.
Seit dem 28. Juni 2025 ist das BFSG verpflichtend. Bußgelder bis 100.000 €. Kein günstig entwickeltes Projekt implementiert WCAG 2.1 AA standardmäßig.
Nachträgliche BFSG-Vollzertifizierung auf einer schlecht gebauten Website: Vollaudit 800–1.500 €, Umsetzung der Maßnahmen 1.000–3.500 €. Wenn die Website auf Pagebuilder-Code aufbaut, sind manche BFSG-Anforderungen strukturell nicht nachrüstbar — es braucht einen Neubau.
Elementor, Divi, WPBakery generieren aufgeblähten HTML-Code mit nicht genutzten CSS-Klassen, mehrfach geladenen JavaScript-Bibliotheken und unkomprimierten Assets.
Typische PageSpeed-Werte bei Pagebuilder-Websites: Mobile 35–55, Desktop 60–75.
Jede Sekunde längere Ladezeit reduziert die Conversion Rate um 7–20 %. Bei einer Business-Website die 5 Anfragen/Monat generiert:
Langsame Websites verlieren messbar Kunden, die eine schnellere Konkurrenz wählen. Lösung für bestehende Pagebuilder-Website: In den meisten Fällen ist kein Tuning möglich — es braucht einen Neubau ohne Pagebuilder. Kosten: 4.900–9.500 €.
Günstige Freelancer oder Ein-Mann-Agenturen sind verfügbar — bis sie es nicht mehr sind. Krankheit, bessere Aufträge, Geschäftsaufgabe. Dann steht das Unternehmen vor der Situation: fremder Code, keine Dokumentation, kein Ansprechpartner.
Ein neuer Entwickler muss eingearbeitet werden: 5–15 Stunden Einlesen in fremden Code, 2–5 Stunden für Hosting-Struktur und Zugangsdaten, 2–3 Stunden erste produktive Änderungen. Ergibt 7–23 Stunden × 80–130 €/Stunde = 560–2.990 € — nur für die Übernahme, ohne eine einzige inhaltliche Verbesserung.
Viele günstige Anbieter registrieren Domain und Hosting auf ihrem eigenen Konto — nicht auf dem des Kunden. Erstens zahlen Sie wahrscheinlich einen aufgeschlagenen Preis: Hetzner verlangt 15–30 €/Monat, manche Agenturen 50–150 €/Monat für "Hosting und Pflege".
Zweitens: Wenn Sie die Agentur wechseln wollen — Domain-Transfers können Tage bis Wochen dauern, Hosting-Umzüge verursachen Downtime-Risiken. Bei Konflikten: 200–2.000 € oder vollständiger Neustart mit neuer Domain (SEO-Verlust schwer zu quantifizieren, aber real).
Eine Website ohne korrekte rechtliche Dokumente ist in Deutschland ein Abmahnrisiko: Impressum nach § 5 TMG unvollständig oder fehlend, Datenschutzerklärung veraltet, Cookie-Consent technisch falsch implementiert, AGB für E-Commerce fehlt oder ist nicht rechtssicher.
Kosten der Nachbesserung: IT-Recht-Anwalt für Impressum und Datenschutzerklärung 200–500 €, AGB-Erstellung 300–800 €, bei Abmahnung 1.000–5.000 €.
Eine Website die mit einem Pagebuilder oder einem überladenen Fertig-Theme gebaut wurde, hat eine architektonische Obergrenze. Wenn das Unternehmen wächst — mehr Seiten, mehr Traffic, mehr Sprachen, E-Commerce-Integration — kommt der Punkt, an dem Flicken nicht mehr funktioniert.
Der vollständige Neubau ist unvermeidlich. Typischer Zeitpunkt: nach 2–4 Jahren bei wachsenden Unternehmen. Was verloren geht: aufgebaute Domain-Autorität, Google Rankings (temporär), historische Kundendaten wenn schlecht migriert.
Alle Szenarien im direkten Vergleich — Entwicklungskosten plus laufende Kosten und typische Nachbesserungen über drei Jahre:
| Szenario | Jahr 1 | Jahr 2 | Jahr 3 | Total 3 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Baukastensystem (20 €/Monat) | 240 € | 240 € | 240 € | 720 € |
| Günstige Website 800 € + Nachbesserungen | 800 + 3.500 € | 2.500 € | 1.500 € | ~8.300 € |
| Günstige Website 1.500 € + Nachbesserungen | 1.500 + 3.500 € | 2.500 € | 1.500 € | ~9.000 € |
| Hawd Design Starter 4.900 € | 4.900 + 540 € | 540 € | 540 € | ~6.520 € |
| Hawd Design Business 9.500 € | 9.500 + 540 € | 540 € | 540 € | ~11.120 € |
| Lokale DACH-Agentur (Starter) | 12.000 + 600 € | 600 € | 600 € | ~13.800 € |
Die günstige Website für 800 € kommt durch typische Nachbesserungen auf 8.300 € über drei Jahre — und ist damit teurer als der Hawd Design Starter (6.520 €). Ohne das Baukastensystem (das keine echte Business-Alternative ist) gibt es kein Szenario, in dem "günstig kaufen" langfristig günstiger ist.
Hosting 30 €/Monat (360 €/Jahr), Domain 20 €/Jahr. Nachbesserungskosten: SEO-Audit 1.000 €, BFSG-Nachrüstung 1.500 €, Entwickler-Wechsel 1.000 € = ca. 3.500 € in Jahr 1; laufende Wartung Jahr 2+3.
Festpreisangebot in 48 Stunden. Keine versteckten Kostenpunkte, keine offenen Stundensätze für Änderungen. Alle Punkte der Checkliste unten — vertraglich garantiert.
Bevor Sie ein Webdesign-Angebot unterschreiben:
Ein Angebot das keinen dieser Punkte explizit adressiert, ist kein vollständiges Angebot.
Wir sind nicht billig. Aber wir sind preiswert — im ursprünglichen Sinne des Wortes: den Preis wert.
Der Starter ab 4.900 € enthält alle Punkte der obigen Checkliste. Nicht weil wir großzügig sind — sondern weil wir in 30 Jahren DACH-Projekterfahrung gelernt haben, dass eine Website die diese Punkte nicht erfüllt, letztlich niemandem nützt. Nicht dem Kunden. Und nicht uns als Referenz.
Und: 4.900 € für eine vollständige, professionelle Business-Website ist im DACH-Marktvergleich tatsächlich günstig — weil unser Nearshore-Kostenmodell es möglich macht, ohne Qualität zu opfern.
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